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(c) Eva Rauch

Einwallner: 35.000 Euro für Olympiaparty, während bei Kindern gespart wird

21.01.2026

SPÖ-Sportsprecher ortet falsche Prioritätensetzung der Landesregierung

SPÖ-Sportsprecher ortet falsche Prioritätensetzung der Landesregierung

Die SPÖ Vorarlberg kritisiert die jüngste Förderentscheidung der Landesregierung scharf. Am 20. Jänner 2026 beschloss die Landesregierung eine Förderung in Höhe von 35.000 Euro für eine sogenannte Olympiaparty in Cortina. Gleichzeitig wurden im Sportbereich Kürzungen gesetzt, die nach Angaben von Vereinen und Betroffenen insbesondere Kinder und Jugendliche treffen. „Es ist schwer nachvollziehbar, warum für eine einmalige Abendveranstaltung tausende Euro an Landesmitteln zur Verfügung stehen, während man bei der Sportförderung für Kinder und Jugendliche spart“, sagt SPÖ-Sportsprecher Reinhold Einwallner.

Fakten statt Schönreden
Die Förderung für die Olympiaparty wurde per Regierungsbeschluss genehmigt. Gleichzeitig wurden in den vergangenen Monaten Einsparungen im Sportbudget kommuniziert, die vor allem den Nachwuchs und den Vereinssport betreffen. Genau diese Gegenüberstellung wirft aus Sicht der SPÖ grundlegende Fragen zur Prioritätensetzung der Landesregierung auf.

Kinder und Vereine brauchen Unterstützung, keine Events
„Sportförderung ist keine Imagepflege. Sie ist eine Investition in Gesundheit, soziale Teilhabe und Chancengleichheit“, so Einwallner. Gerade Kinder und Jugendliche seien auf verlässliche Unterstützung angewiesen. Trainings, Ausrüstung und Vereinsarbeit lassen sich nicht durch Prestigeveranstaltungen ersetzen.

Die SPÖ Vorarlberg hat daher eine parlamentarische Anfrage an Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrätin Martina Rüscher eingebracht. Ziel ist es, vollständige Transparenz über Zweck, Nutzen und Entscheidungsgrundlagen dieser Förderung herzustellen und offenzulegen, welche konkreten Kürzungen im Nachwuchs und Breitensport vorgenommen wurden. „Wenn gespart werden muss, dann sicher nicht bei Kindern. Wer Sport ernst nimmt, stärkt Vereine und Nachwuchs – nicht Abendveranstaltungen“, betont Einwallner abschließend.

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