„Jetzt ist die Katze also aus dem Sack: Bei der von ÖVP und FPÖ durchgeboxten Spitalsreform geht es augenscheinlich nicht darum, die Gesundheitsversorgung für die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger zu verbessern, sondern einen harten Einsparungskurs durchzuziehen. Die Landeskrankenhäuser sollen aus den roten Zahlen gebracht werden und dafür werden seit Monaten Leistungen gestrichen, die für die Menschen im Land wichtig sind.
Die Schließung der Geburtenstation in Bludenz oder die Einstellung der Nacht-Ambulanz in Hohenems mögen sich vielleicht gut im Budget der Landeskrankenhäuser machen, für Patientinnen und Patienten heißt das aber längere Wege und weniger Versorgungssicherheit. Genau davor haben wir als SPÖ von Anfang an gewarnt.
Die Neuaufstellung der Vorarlberger Spitalslandschaft darf nicht nur dazu dienen, die Krankenhäuser aus ihrer finanziellen Schieflage zu retten. Vielmehr muss sich eine echte Gesundheitsreform sich daran messen lassen, ob die Versorgung der Menschen im Land dadurch verbessert wird. Und die klare Antwort darauf lautet bisher Nein.“