Mit deutlicher Kritik reagiert die SPÖ-Landtagsabgeordnete und Sozialsprecherin Manuela Auer auf die heute bekannt gewordene Einstellung der Besuchsbegleitung des Vorarlberger Kinderdorfs. Das Aus für das Angebot sei zweifellos eine direkte Folge der Kürzungspolitik der schwarz-blauen Landesregierung und treffe einmal mehr Kinder und Familien in besonders belastenden Lebenssituationen, so Auer: „Die Kürzungswelle von Schwarz-Blau rollt ungebrochen weiter. Und einmal mehr sind es die Schwächsten, bei denen der rigorose Rotstift angesetzt wird. Die Besuchsbegleitung ist ein wichtiges und bewährtes Angebot für Kinder, deren Eltern getrennt leben und die sich daher häufig in einer emotional sehr belastenden Situation befinden. Gerade diese Kinder brauchen Stabilität, Sicherheit und professionelle Unterstützung. Dass ihnen diese Hilfe nun genommen wird, ist herzlos“, erklärt Auer.
Sparkurs wird rücksichtslos vorangetrieben
Die Sozialsprecherin verweist darauf, dass familiäre Trennungen für Kinder oft eine große Belastung darstellen. Die Besuchsbegleitung sei dabei über Jahre hinweg für hunderte von Kindern eine wichtige Stütze gewesen, so Manuela Auer. „Die Kürzungspolitik von Schwarz-Blau sorgt nun dafür, dass dieses wichtige Unterstützungsangebot nach 20 Jahren gestrichen werden muss. Das ist sozialpolitisch unverantwortlich und zeigt einmal mehr, welchen Stellenwert Kinder und Familien bei dieser Landesregierung haben“, kritisiert Auer. Der Sparkurs werde weiter rücksichtslos auf dem Rücken der Schwächsten vorangetrieben, so die SPÖ-Landtagsabgeordnete.
Kürzungswelle muss ein ende haben
Auer fordert abschließend von der Landesregierung, die Kürzungen im Sozialbereich endlich zu stoppen. „Denn wer Vorarlberg zum chancenreichsten Lebensraum für Kinder machen will, darf nicht am laufenden Band bewährte Strukturen zerschlagen und ständig die soziale Sicherheit von Familien aufs Spiel setzen“, so Manuela Auer.