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SPÖ fordert klare Zahlen und Kurswechsel im Wohnbau

17.04.2026

Leiter: „Wir brauchen mindestens 1.000 neue gemeinnützige Wohnungen pro Jahr“

Leiter: „Wir brauchen mindestens 1.000 neue gemeinnützige Wohnungen pro Jahr“

Die SPÖ möchte wissen, wie viele gemeinnützige Wohnungen es in Vorarlberg aktuell gibt und wie groß der tatsächliche Bedarf in den einzelnen Gemeinden ist. Klar ist für SPÖ-Wohnbausprecher Mario Leiter aber schon jetzt: Es braucht im gesamten Land deutlich mehr gemeinnützigen Wohnbau als bisher. Mit einer umfassenden Anfrage an Wohnbaulandesrat Marco Tittler will SPÖ-Wohnbausprecher Mario Leiter genau hier ansetzen. Ziel ist es, endlich eine fundierte Datengrundlage zu schaffen, um die Wohnpolitik im Land wieder stärker an den tatsächlichen Bedürfnissen der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger auszurichten. 

Hohe Wohnkosten setzen Haushalte unter Druck

Für die SPÖ ist klar, dass die Situation am Wohnungsmarkt für viele Haushalte zunehmend belastend ist. „Sehr viele müssen einen erheblichen Teil ihres Einkommens fürs Wohnen aufwenden. Das ist sozialpolitisch nicht akzeptabel“, betont Leiter. Besonders Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen geraten immer stärker unter Druck. Gleichzeitig zeigen aktuelle Analysen, dass bestehende Förderinstrumente oft nicht treffsicher genug sind und jene zu wenig erreichen, die sie am dringendsten brauchen.

Zu wenig gemeinnütziger Wohnbau und fehlende Zielsetzung

Ein zentrales Problem sieht die SPÖ im zu geringen Anteil gemeinnütziger Wohnungen. „Wir fordern seit Jahren 2.000 gemeinnützige Wohnungen pro Jahr. Wenn wir jetzt sagen, dass zumindest 1.000 notwendig sind, dann reden wir bereits vom absoluten Minimum – und nicht einmal das wird erreicht.“, so Leiter. Der gemeinnützige Wohnbau sei der wichtigste Hebel gegen steigende Mieten. „Wenn hier zu wenig passiert, bleibt der Markt sich selbst überlassen – mit entsprechend dramatischen Folgen für die Wohnkosten in Vorarlberg.“

Wohnbau stärkt auch die Wirtschaft

Neben der sozialen Dimension hat der Wohnbau für die SPÖ auch eine klare wirtschaftspolitische Bedeutung. „Das Bau- und Baunebengewerbe steckt aktuell in massiven Turbulenzen. Wir sehen Insolvenzen und einen deutlichen Rückgang bei Aufträgen. Gerade jetzt braucht es öffentliche Impulse“, erklärt Leiter. Investitionen in den gemeinnützigen Wohnbau würden nicht nur leistbares Wohnen schaffen, sondern auch Arbeitsplätze sichern und die regionale Wirtschaft stabilisieren. 

Klare Forderung nach Kurswechsel

Für die SPÖ braucht es daher eine klare politische Neuausrichtung. „Wir brauchen mindestens 1.000 gemeinnützige Wohnungen pro Jahr und eine Landespolitik, die den Wohnbau wieder ernst nimmt“, fordert Leiter. Für Landeshauptmann Markus Wallner und seinen Stellvertreter Christof Bitschi scheint Wohnen derzeit keine Priorität zu haben. „Wohnen ist eine Grundfrage der sozialen Gerechtigkeit. Hier darf die Landesregierung nicht länger nur zuschauen, sondern muss endlich liefern“, so Leiter abschließend.

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