4. Juni 2025
4. Juni 2025
Sicherheit braucht regionale Strukturen. Eine Devise, die in Vorarlberg vor allem Landesrat a.D. Erich Schwärzler geprägt hat. Unter anderem wurde mit Blick auf die regionalen und
überregionalen Strukturen im Jahr 1997 der sogenannte Landes-Sicherheitsrat ins Leben gerufen. Unter Mitwirkung aller sicherheitsrelevanten Steakholder des Landes Vorarlberg
verfolgte der Landes-Sicherheitsrat das Ziel, das Land Vorarlberg bestmöglich auf die bevorstehenden Grenzöffnungen durch Inkrafttreten des Schengen-Abkommens
vorzubereiten. Neben der Umsetzung der Schengener Verträge standen darüber hinaus die Bekämpfung der Alltags-, Drogen- und Wirtschaftskriminalität sowie die bedarfsgerechte
Ausstattung der Exekutivdienststellen und die Erhaltung des hohen Sicherheitsstandards in Vorarlberg im Fokus. Mit den Jahren haben sich die Herausforderungen, mit welchen der
Landes-Sicherheitsrat konfrontiert war, sehr geändert. Gleich geblieben ist stets, dass ein fachlicher Austausch mit allen sicherheitsrelevanten Steakholdern in Vorarlberg
stattgefunden hat, um auf sicherheitsrelevante Entwicklungen in der Region fachlich kompetent zu reagieren.
In den vergangenen zehn Jahren hat es nicht an Herausforderungen und sicherheitsrelevanten Entwicklungen gemangelt. Die Rolle des Landes-Sicherheitsrat wurde aber augenscheinlich nicht gestärkt. Im Gegenteil: Es scheint, als wäre mit dem Zeitpunkt, als Landesrat a.D. Erich Schwärzler die Landesregierung verlassen hat, das Interesse am Landes-Sicherheitsrat und somit der regelmäßige und anlassbezogene fachspezifische Austausch mit den regionalen sicherheitsrelevanten Steakholdern, mit ihm gegangen.