Im Rahmen des Frauenempfangs des Landes wurde 2024 der erste Vorarlberger Frauenpreis verliehen. Im darauffolgenden Jahr gab es dann keine Verleihung, allerdings die Zusage von Landesrätin Schöbi-Fink, dass es 2026 wieder soweit sein wird. Nun steht der nächste Frauenempfang des Landes vor der Tür. Geplant ist dieser für den 5. März 2026, dennoch wurde der zweite Vorarlberger Frauenpreis bislang weder öffentlich ausgeschrieben noch offiziell angekündigt. Die SPÖ-Frauensprecherin Manuela Auer fordert in einer Anfrage an Landesrätin Schöbi-Fink nun Klarheit über die Zukunft der Auszeichnung. „Der Vorarlberger Frauenpreis ist ein wichtiges Zeichen der Anerkennung für Frauen, die sich mit außergewöhnlichem Engagement für Gleichstellung einsetzen. Dieser Einsatz verdient weiterhin eine Bühne und die politische Unterstützung“, so Manuela Auer.
Mehr als eine symbolische Ehrung
Für SPÖ-Frauensprecherin Manuela Auer geht die Bedeutung des Frauenpreises dabei weit über eine symbolische Ehrung hinaus: „Diese Auszeichnung macht strukturelle Ungleichheiten sichtbar, stärkt Netzwerke engagierter Frauen und setzt ein deutliches gesellschaftspolitisches Signal. Gerade in Zeiten, in denen Gleichstellung und Frauenrechte zunehmend unter Druck geraten, braucht es solche Initiativen.“ Umso unverständlicher sei es, dass es in Sachen Frauenpreis bisher von Seiten des Landes keinerlei Informationen über die zweite Verleihung gibt, so Auer.
Breites Engagement für Frauenrechte im Land
Mit ihrer Anfrage will die SPÖ daher klären, wann die nächste Verleihung stattfindet, nach welchen Kriterien die Preisträgerin ausgewählt wird und ob es – wie beim ersten Mal – wieder eine öffentliche Ausschreibung geben wird, damit Bürgerinnen und Bürger engagierte Frauen nominieren können. „Gerade die offene Ausschreibung war ein zentrales Element des ersten Frauenpreises. 41 Nominierungen aus der Bevölkerung haben damals eindrucksvoll gezeigt wie breit das Engagement für Frauenrechte im Land ist“, betont Auer.
Abschließend hält die SPÖ-Frauensprecherin fest: „Der anstehende Frauenempfang bietet einen passenden Rahmen, um ein starkes Zeichen der Wertschätzung für die engagierten Frauen im Land zu setzen. Jetzt liegt es an der schwarz-blauen Landesregierung zu zeigen, wie ernst sie es mit der Unterstützung wirklich meint.“