Der neue Schlachthof im Montafon zeigt aus Sicht von SPÖ-Landwirtschaftssprecher Reinhold Einwallner, dass regionale Infrastrukturprojekte auch mit Hausverstand und verantwortungsvollem Mitteleinsatz umgesetzt werden können. „Im Montafon wird ein Projekt realisiert, das sowohl für die Landwirtschaft als auch für das Tierwohl sinnvoll ist und gleichzeitig mit öffentlichen Geldern sorgsam umgeht“, sagt Einwallner.
Sorgsamer Einsatz von Steuergeld
Besonders hervorzuheben sei, dass dieser Betrieb durch den Finanzierungsanteil von ca. 62 Prozent durch Sponsoren und Genossenschaftsmitgliedern von Beginn an auf soliden Beinen stehe; nur etwa 24 Prozent der Geldmittel werden vom Land zugeschossen. „Während das Geld für den Schlachthof in Rankweil zu fast zwei Dritteln aus Landesmitteln kommt, schafft man es im Montafon mit einem Bruchteil dieses Anteils. Das zeigt klar, dass es auch anders geht. Öffentliche Mittel müssen effizient eingesetzt werden und dürfen nicht in fragwürdigen Geschäftsmodellen versickern“, so Einwallner weiter. Projekte wie jenes im Montafon würden belegen, dass regionale Lösungen möglich sind, ohne den Steuerzahler über Gebühr zu belasten.
Maßstab für zukünftige Projekte
Laut SPÖ müsse dieser Zugang künftig Maßstab sein: „Wir brauchen funktionierende regionale Strukturen, aber mit Transparenz, klaren Kosten und einem fairen Einsatz von Fördergeldern. Das Montafon liefert hier ein positives Beispiel.“