Mit Verwunderung reagiert SPÖ-Kultursprecher Reinhold Einwallner auf die Entscheidung des Landes, den Vertrag von Stephanie Gräve als Intendantin des Landestheaters nach 2028 nicht zu verlängern. „Stephanie Gräve hat das Vorarlberger Landestheater in den vergangenen Jahren mit bemerkenswertem Engagement und künstlerischer Klarheit geführt. Sie hat das Haus nicht nur mit kompetenter Hand durch die unruhigen Fahrwasser der Corona-Pandemie gesteuert, sondern das Theater auch unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen erfolgreich weiterentwickelt“, betont Einwallner.
Gräves Einsatz verdient größten Dank
Trotz der jüngsten Budgetkürzungen durch die schwarz-blaue Landesregierung sei es Gräve gelungen, den künstlerischen Anspruch des Hauses aufrechtzuerhalten, erklärt der SPÖ-Kultursprecher: „Dieser Einsatz verdient den größten Respekt und Dank.“ In ihrer Arbeit stellte Stephanie Gräve stets die Kunst und die Menschen auf und hinter der Bühne in den Mittelpunkt, so Einwallner weiter: „Das war im Haus spürbar, und für das Publikum auf der Bühne erlebbar.“
Kritik an Vorgehensweise des Landes
Umso weniger nachvollziehbar sei daher die Entscheidung, den Vertrag der Intendantin nicht über 2028 hinaus zu verlängern, sagt Reinhold Einwallner. Er kritisiert dabei vor allem auch die Art und Weise, wie das Land und der Aufsichtsrat Stephanie Gräve über die Nichtverlängerung ihres Vertrages informierten: „Ein solcher Umgang zeugt von wenig Wertschätzung gegenüber einer erfolgreichen Intendantin und gegenüber der Kunst- und Kulturszene in Vorarlberg insgesamt.“