Aktuelles
SPÖ Vorarlberg
SPÖ Vorarlberg

SPÖ mit Anfrage zu Verkehrschaos im Vorarlberger Unterland

14.10.2025

Leiter: „Tunnelsperren müssen künftig besser vorbereitet werden“

Leiter: „Tunnelsperren müssen künftig besser vorbereitet werden“

Nach dem tagelangen Stauchaos im Vorarlberger Unterland übt SPÖ-Klubobmann und Verkehrssprecher Mario Leiter scharfe Kritik an der Landesregierung: „Es kann nicht sein, dass der Verkehr auf einer der wichtigsten Verkehrsrouten im Land über Tage hinweg kollabiert, weil eine gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsüberprüfung einer Tunnelröhre ansteht. Also entweder hat Landesstatthalter Bitschi hier nichts unternommen oder seine Maßnahmen waren völlig wirkungslos.“ Mit einer Anfrage will die SPÖ daher nun in Erfahrung bringen, ob von Seiten des Landes Maßnahmen zur Verkehrslenkung im Zusammenhang mit der Tunnelsperre des Pfändertunnels getroffen wurden und wie ähnliche Situationen künftig verhindert werden können.

Unnötige Belastungsprobe für Vorarlberg

Leiter betont, dass es in Vorarlberg durchaus Erfahrungswerte mit derlei Verkehrssituationen gibt. Er verweist hier auf frühere Sperren und Großereignissen wie den G7-Gipfel oder die Blockabfertigung auf der A14. „Damals wurden Durchfahrverbote und gezielte Verkehrslenkungsmaßnahmen verhängt, um die Belastung für Bevölkerung und Wirtschaft zu reduzieren. Solche Maßnahmen hätten auch diesmal eingesetzt werden müssen“, so der SPÖ-Klubobmann. Zumal die Sperre des Pfändertunnels nicht überraschend kam, sondern eine geplante Wartungsarbeit war, stellt Leiter klar: „Hier hätte man also durchaus vorausschauend handeln können.“ Denn die Stunden im Stau seien eine unnötige Belastungsprobe für ganz Vorarlberg gewesen, kritisiert SPÖ-Verkehrssprecher Mario Leiter: „Für Unternehmen und Beschäftigte waren Lieferverzögerungen und Terminabsagen an der Tagesordnung. Die Anrainer:innen mussten sich mit endlosen Autokolonnen herumschlagen.“

Erneutes Verkehrschaos verhindern

Für die nächste geplante Tunnelsperre im Jahr 2026 fordert die SPÖ nun klare Vorkehrungsmaßnahmen, um ein erneutes Verkehrschaos zu verhindern. „Künftige Tunnelsperren müssen besser vorbereitet werden. Dazu brauchen wir dringend ein durchdachtes Verkehrsstrommanagement. Landesstatthalter Bitschi muss hier jetzt liefern. Damit die Menschen im Unterland nicht noch einmal im Verkehrschaos versinken“, so der SPÖ-Klubobmann abschließend.

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

News
SPÖ Vorarlberg
SPÖ Vorarlberg

Bea Madlener-Tonetti einstimmig zur Landesfrauenvorsitzenden gewählt

SPÖ-Frauen setzen weiter auf Arbeit, Kinderbetreuung und Gewaltschutz
Mehr erfahren
(c) Marcel Mayer
News
SPÖ Vorarlberg
SPÖ Vorarlberg

SPÖ übt erneut Kritik am neuen Schlachthof in Rankweil

Einwallner: „Land darf nicht Millionen zahlen und danach keinen Einfluss mehr haben“
Mehr erfahren
News
SPÖ Vorarlberg
SPÖ Vorarlberg

SPÖ: Mehr Bauaktivität im gemeinnützigen Wohnbau

Leiter: „11.000 neue Wohnungen in den kommenden fünf Jahren sind nötig“
Mehr erfahren
News
SPÖ Vorarlberg
SPÖ Vorarlberg

Bea Madlener-Tonetti einstimmig zur Landesfrauenvorsitzenden gewählt

SPÖ-Frauen setzen weiter auf Arbeit, Kinderbetreuung und Gewaltschutz
Zum Termin
(c) Marcel Mayer
News
SPÖ Vorarlberg
SPÖ Vorarlberg

SPÖ übt erneut Kritik am neuen Schlachthof in Rankweil

Einwallner: „Land darf nicht Millionen zahlen und danach keinen Einfluss mehr haben“
Zum Termin
News
SPÖ Vorarlberg
SPÖ Vorarlberg

SPÖ: Mehr Bauaktivität im gemeinnützigen Wohnbau

Leiter: „11.000 neue Wohnungen in den kommenden fünf Jahren sind nötig“
Zum Termin