SPÖ-Bildungssprecherin Manuela Auer sieht beim Umgang mit Mobbing an Vorarlbergs Schulen weiterhin deutlichen Handlungsbedarf. Sie unterstützt daher die Neos-Forderung nach einem landesweiten digitalen Meldesystem: „Wie jüngste Vorfälle wieder einmal klar gezeigt haben: Beim Thema Mobbing gibt es in Vorarlberg nach wie vor einiges zu tun. Es braucht für die Kinder und Jugendlichen daher niederschwellige, anonyme und leicht zugängliche Möglichkeiten, wo sie sich Hilfe holen können.“
Prävention und verlässliche Anlaufstellen
Dass bestehende Angebote kaum direkt von Betroffenen genutzt werden, zeige, dass diese nicht ausreichend greifen, so Auer: „Mobbing ist leider für viele Kinder und Jugendliche bittere Realität. Deshalb muss dieses Thema mit Entschlossenheit angegangen werden. Neben Prävention braucht es vor allem funktionierende Angebote und verlässliche Anlaufstellen“, so die SPÖ-Bildungssprecherin.
Nicht den Sparstift ansetzen
Kritik übt Auer in diesem Zusammenhang an möglichen Einsparungen in diesem sensiblen Bildungsbereich: „Es kann nicht sein, dass gerade hier der Sparstift angesetzt wird. Wenn Angebote reduziert oder personelle Ressourcen gekürzt werden, wird Kindern und Jugendlichen der Zugang zu professioneller Hilfe erschwert.“