Regionalität und Tierwohl fördern
Kürzlich erschienene Berichte haben deutlich gemacht, dass das meiste Fleisch für österreichische Wiener Schnitzel aus niederländischer Produktion stammt.“ Das bedeutet hohe Transportwege, geringere Qualität und ein hohes Maß an Tierleid“ so Tierschutz- und Landwirtschaftssprecher Reinhold Einwallner. „Wir wollen diejenigen Gastronomiebetriebe belohnen, die sich für Regionalität und Tierwohl einsetzen. Genau da setzt die Auszeichnung ‚Vorarlberg am Teller‘ an. Derzeit ist Vorarlberg am Teller noch Gemeinschaftsküchen vorbehalten.“ so Einwallner.
Positiv-Anreize durch etablierte Initiative
Während 2017 noch vier Betriebe an der Initiative teilgenommen haben, wurden für das Jahr 2025 schon 45 Gemeinschaftsküchen ausgezeichnet. „Vorarlberg am Teller ist ganz klar ein Erfolgsprojekt in Sachen gästeorientierter Qualitätskennzeichnung. Eine Ausweitung auf alle Gastronomiebetriebe ist der nächste logische Schritt, um das Engagement vieler Gastronomen für Regionalität und Tierwohl zu würdigen“ so LAbg. Reinhold Einwallner.
Gastronomen könnten es sich auch leichter machen
„Viele Gastronomiebetriebe im Land verwenden aus eigener Überzeugung regionale Zutaten. Sie könnten es sich leichter machen und höhere Margen auf Kosten der Tiere erzielen. Dass dem nicht so ist, gehört ausgezeichnet.“ so Einwallner. Vorarlberg am Teller bietet neben der Auszeichnung auch ein breites Netzwerk an regionalen Bezugsquellen und Beratung. „Auch für Betriebe, die ihre Ländle-Quote einfach heben möchten, wäre eine Teilnahme bei Vorarlberg am Teller ein guter Ansatz. Es liegt an uns, ihnen dieses Netzwerk zugänglich zu machen.“ so Einwallner abschließend.