SPÖ-Kultursprecher Reinhold Einwallner ruft angesichts der kurzfristigen Freistellung der langjährigen Intendantin des Vorarlberger Landestheaters, Stephanie Gräve, zu einer schnellen und transparenten Aufklärung aller Vorwürfe auf. „Wir können nicht akzeptieren, dass das Landestheater auch nur einen Tag führungslos ist. Diese Situation ist eine Belastung für den Kulturstandort Vorarlberg, die Kulturszene insgesamt und alle Beschäftigten des Landestheaters im Besonderen“, so Einwallner.
Landesrätin muss nachvollziehbare Antworten geben
„Die Situation am Vorarlberger Landestheater muss rasch und transparent aufgeklärt werden. Es braucht Klarheit darüber, welche Rolle die KuGes in dieser Eskalation gespielt hat und welche Schritte nun gesetzt werden“, sagt Einwallner. Landesrätin Barbara Schöbi-Fink sei als zuständige Kulturlandesrätin und Aufsichtsratsvorsitzende der KuGes gefordert, für nachvollziehbare Antworten zu sorgen.
Funktionierenden Theaterbetrieb sicherstellen
Besonders wichtig sei jetzt die Absicherung des Theaterbetriebs. „Ensemble, Technik, Verwaltung und alle Mitarbeitenden brauchen rasch Klarheit darüber, wer Verantwortung trägt und wie Proben, Spielplan und Betrieb verlässlich weitergeführt werden“, betont Einwallner. Es geht darum, Stabilität für eine zentrale Kultureinrichtung des Landes sicherzustellen.