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Kürzungen bei Verein amazone: Verein muss Angebote streichen und steht für Betroffene nur mehr eingeschränkt zur Verfügung.

01.09.2026

„Die Kürzungen treffen eine wichtige Anlaufstelle für junge Frauen in Vorarlberg.“

„Die Kürzungen treffen eine wichtige Anlaufstelle für junge Frauen in Vorarlberg.“

„Es ist nicht nachvollziehbar, warum ausgerechnet bei einem Angebot gekürzt wird, das junge Frauen in einer besonders wichtigen und sensiblen Lebensphase unterstützt“, kritisiert die Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Vorarlberg, Bea Madlener-Tonetti, die nun notwendig gewordenen Einschränkungen beim Verein amazone. Aufgrund von Förderkürzungen muss die Anlaufstelle künftig ihre Öffnungszeiten reduzieren sowie Angebote streichen.

Amazone bietet Raum für Austausch und Orientierung

Besonders junge Menschen seien in einer Phase, in der sie zahlreiche Herausforderungen zu meistern hätten und daher niederschwellige Unterstützung benötigten, betont Madlener-Tonetti: „Das amazoneZentrum bietet hier einen Raum, in dem junge Frauen und Mädchen Fragen stellen, sich austauschen und bei Problemen unkompliziert Unterstützung bekommen können. Wenn solche Angebote eingeschränkt werden, trifft das genau jene jungen Menschen, die Orientierung und persönliche Begleitung brauchen.“ Auch in Hinblick darauf, dass Themen wie psychische Belastungen und Gewalterfahrungen bei Jugendlichen stark zunehmen, müssten solche niederschwelligen Angebote weiter ausgebaut werden, anstatt hier die finanziellen Mittel zu streichen.

Persönlicher Kontakt für Junge weiterhin wichtig

Die in den letzten Jahren gestiegene Nachfragezahl würde auch verdeutlichen, dass es das Angebot des Vereins amazone in diesem Umfang braucht, so die SPÖ-Landesfrauenvorsitzende. „Die um 30 Prozent gestiegenen Besucherinnenzahlen zeigen deutlich, dass das Angebot von amazone hervorragend angenommen wird und vor allen Dingen auch gebraucht wird“, stellt Madlener-Tonetti klar. Es sei zudem ein klares Signal, dass persönliche Anlaufstellen und der direkte Kontakt für junge Menschen trotz einer zunehmend digitalen Welt und den sozialen Medien weiterhin große Bedeutung haben, betont Madlener-Tonetti: „Nicht jedes Problem lässt sich eben über einen Chat oder eine Website lösen.“ Die SPÖ-Landesfrauenvorsitzende fordert daher abschließend, die Kürzungen zu überdenken und die Finanzierung entsprechender Angebote langfristig abzusichern.

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