Auf ihrer Sommertour durch die Bundesländer machten Vizekanzler und Bundesparteivorsitzender Andreas Babler und Frauenministerin und Bundesfrauenvorsitzende Eva-Maria Holzleitner am 22. August in Bregenz Station. Es sei ein großes Anliegen, auch außerhalb von Wahlkämpfen für die SPÖ-Mitglieder in den Bundesländern da zu sein, betonte der Vizekanzler. Insbesondere dann, wenn es um konkrete Themenarbeit geht, braucht es den Kontakt und den Austausch mit den sozialdemokratischen Gestalter:innen vor Ort.
Der Fokus auf Frauen- und Gleichstellungspolitik ist dabei kein Zufall: „Wir alle kämpfen für mehr Frauenrechte, das ist ein Auftrag der gesamten Partei.“
Die unermüdliche Arbeit der SPÖ-Minister:innen habe gerade hier zuletzt zu einigen Erfolgen geführt, wie Ministerin Holzleitner betonte: „Trotz großer budgetärer Herausforderungen und der hohen Kompromissbereitschaft als Regierungspartei konnten wir ein Rekord-Frauenbudget sichern. Eine Anhebung um 62 Prozent ermöglicht der Frauenpolitik echten Gestaltungsspielraum. Auch die mit 8,8 Millionen Euro angesetzte Ausschreibung eines klinischen Forschungsprojekts mit dem konkreten Schwerpunkt Gendermedizin ist ein wichtiges Bekenntnis zur Gleichstellung von Frauen.“
Vor den zahlreich erschienenen Mitgliedern und Interessierten bedankte sich Landesparteivorsitzender Mario Leiter für die Wertschätzung des persönlichen Austauschs in Bregenz und begrüßte den feministischen Schwerpunkt. „Der politische Einsatz für die Rechte der Frauen ist einer der Grundpfeiler der sozialdemokratischen Bewegung“, unterstrich Leiter und hob in diesem Zusammenhang die wichtige Arbeit der SPÖ Landesfrauenorganisation und ihrer Vorsitzenden, Bea Madlner-Tonetti, hervor.
„Die Leistungen einer sozialdemokratischen Regierungsbeteiligung und eines sozialdemokratisch geprägten Doppelbudgets demonstrieren, was die Sozialdemokratie mit Gestaltungsmacht alles erreichen und umsetzen kann.“ Für die SPÖ als Oppositionspartei in Vorarlberg sei das Motivation und Ansporn.