Die SPÖ hat für die kommende Landtagssitzung am Mittwoch das Thema leistbares Wohnen als dringlich namhaft gemacht. Der Landtag wird damit darüber diskutieren, wie es aktuell um den gemeinnützigen Wohnbau in Vorarlberg bestellt ist und ob die derzeitige Bauleistung dem tatsächlichen Bedarf an leistbaren Wohnungen überhaupt gerecht wird. „Leistbarer Wohnraum wird für immer mehr Menschen in Vorarlberg mittlerweile zu einer Existenzfrage. Auch, weil gerade im gemeinnützigen Wohnbau nach wie vor viel zu wenig gebaut“, erklärt der SPÖ-Klubobmann und Wohnsprecher Mario Leiter.
Leistbares Wohnen als soziale Schlüsselfrage
In Vorarlberg steigen die Wohnkosten seit Jahren massiv an. Besonders Familien, Alleinerziehende, junge Menschen und Pensionist:innen stünden dadurch zunehmend unter Druck, betont der SPÖ-Klubobmann: „Viele Menschen wissen nicht mehr, wie sie die steigenden Mietpreise noch stemmen sollen. Leistbares Wohnen ist damit in Vorarlberg längst zu einer sozialen Schlüsselfrage geworden.“ Aus Sicht des SPÖ-Wohnsprechers brauche es daher deutlich mehr Anstrengungen im gemeinnützigen Wohnbau. „Statt entschlossen gegenzusteuern, steht die Landesregierung hier aber weiterhin auf der Bremse“, kritisiert Leiter.
SPÖ fordert 2000 neue Wohnungen pro Jahr
Für den SPÖ-Klubobmann steht fest, dass künftig 2000 neue gemeinnützige Wohnungen pro Jahr gebaut werden müssen, damit der Bedarf an leistbarem Wohnraum langfristig gedeckt werden kann. „Die schwarz-blaue Landesregierung schafft aktuell nicht einmal an die Tausend neuen gemeinnützigen Wohnungen pro Jahr. Das ist eindeutig zu wenig“, erklärt der SPÖ-Wohnsprecher. Die SPÖ werde daher im Landtag von Schwarz-Blau einmal mehr konkrete Maßnahmen und mehr Tempo beim gemeinnützigen Wohnbau einfordern, so Leiter abschließend.