Die SPÖ Vorarlberg bringt heute im Landtag einen Antrag ein, dass das neue Tarifmodell des Vorarlberger Verkehrsverbundes wieder abgeschafft werden soll. Die Sozialdemokraten wollen ein System, das tatsächlich einfach, verständlich und leistbar ist. Verantwortlich für das derzeitige Chaos ist aus Sicht der SPÖ der zuständige Landesstatthalter Christof Bitschi. „Christof Bitschi ist politisch für dieses Tarifmodell verantwortlich. Er kann die massiven Preissteigerungen, die unverständlichen Berechnungen und das Zahlenchaos nicht länger auf den Verkehrsverbund abschieben. Die FPÖ führt das Ressort, also muss sie auch die Verantwortung für dieses Debakel übernehmen“, sagt SPÖ Klubobmann und Verkehrssprecher Mario Leiter.
FPÖ hat den Tarifwahnsinn zu verantworten
Für Leiter ist das neue Modell nicht das Ergebnis einzelner Pannen, sondern einer völlig verfehlten Verkehrspolitik. Fahrgäste würden mit massiven Verteuerungen konfrontiert, während Bitschi das Modell weiterhin verteidige und widersprüchliche Zahlen präsentiere. „Zuerst wurde den Menschen ein einfaches und faires Modell versprochen. Herausgekommen sind höhere Preise, neue Ungerechtigkeiten und ein völliges Durcheinander bei den Zahlen. Dafür trägt der zuständige Landesstatthalter Christof Bitschi die politische Verantwortung“, so Leiter.
Bitschi muss zurück an den Start
Auch die öffentliche Kritik eines ehemaligen Landesbediensteten, der den Verkehrsverbund in den 1990er Jahren mit aufgebaut hat, zeigt für Leiter, dass das Modell grundlegend falsch konstruiert ist. „Bitschi und seine FPÖ müssen endlich aufhören, dieses gescheiterte Modell schönzureden. Nach Tarifwahnsinn und Zahlenchaos braucht es einen vollständigen Neustart. Der Vorarlberger Verkehrsverbund hat ein Tarifmodell verdient, das die Fahrgäste verstehen und sich auch leisten können. Je länger Bitschi zuwartet, desto mehr Schaden entsteht nicht nur den Fahrgästen, sondern auch für das Unternehmen“, so Leiter abschließend.